• Hiking Aina

Am Lechweg - die ersten 60km sind geschafft

Am Freitag morgen fahr ich mit dem Bus rauf zum Formarinsee. Ein Doppeldeckerbus, auf dieser schmalen Straße, scary.

Der See ist sehr schön, aber ich halte mich nicht zu lange auf, es ist kalt und ich will in Bewegung bleiben. Das Wetter ist trocken, aber stark bewölkt und nicht recht einladend. Der Weg an sich ist toll, immer wieder kleine Brückchen und Stege, kleine Wasserfälle, herrliche Waldwege, also alles wunderbar.

Am Samstag wandere ich gleich in der Früh Richtung Warth. Das tolle hier ist, das man von den Etappenenden immer recht schnell einen Bus hat um zum Quartier zu kommen. Es ist nieselt die ganze Zeit, jedoch der Trail ist 1a, was sich aber ändert. Es geht steil runter, der Weg ist ein Mix aus Kuhscheisse und Matsch. Nicht gut. Nach einem schmalen, nassen Brett über einen Wasserfall kommt dann der weitere Abstieg über eine steile Weide. Ich bin bis zu den Knien total eingematscht. Herrlich, gsd ist das hier in den Bergen egal. Nach einer weiteren Stunde erreiche ich Warth und erwisch ohne Verzögerung den Bus nach Lech. Besser kann mans gar nicht planen.

Sonntag, starker Regen, feck. Von Warth geht's lustig durch nasse Wiesen und mir ist jetzt schon klar, das ich mit nassen Schuhen ankomme. Fünf Stunden brauch ich bis Holzgau, das ich durchnässt und mit Blase an der Ferse erreiche. Es wird aber über Nacht alles trocken, ich lass mir aber in der Früh bis 11 Zeit und starte dann Richtung Elbingalp über die Holzgauer Hängebrücke. Ein wackelige Ding. Gegen eins kommt die Sonne raus, juhu, so soll das sein. Unterwegs sehe ich so viele tolle wilde Zeltplätze, da find ich mir morgen sicher was feines. Das Sauwetter scheint vorüber, die nächsten Tage sonnig bis 20 Grad. Awesome.



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